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KISS-Kafi im Franziskanerkloster Mariaburg

Fast jeder Glarner Einwohner kennt es, aber kaum einer war schon drin, im Franziskanerkloster Mariaburg auf dem Näfelser Burgstock. Am 15. Mai 2025 öffnete Bruder Paul Zahner für uns die Klostertüren.

26 Personen fanden den Weg zum Franziskanerkloster Mariaburg auf dem Näfelser Burgstock. Bruder Paul Zahner empfing uns in der Kapuzinerkirche und fesselte die Besucher mit der Geschichte über die Entstehung des Klosters und dem Baustart im Jahre 1675. Damals waren es Kapuziner, die das Kloster bewohnten und erweiterten. 1831 gründeten die Kapuziner eine Lateinschule, die sich zur Sekundarschule weiterentwickelt hat. Die Klosterschule wurde zum Hauptwirkungsfeld der Kapuziner. Mangels genügend Lehrer gaben sie die Klosterschule 1984 auf. 1986 durften die Franziskaner das Kloster übernehmen. Heute leben 10 Brüder im Kloster und nehmen sich in den umliegenden Dörfern im Spital und den Alters- und Pflegeheimen vor allem der Seelsorge an.

Nach dieser Einführung besichtigten wir den kleinen Friedhof, der eigens für die Klosterbrüder errichtet wurde. Durch den Haupteingang neben der Kirche gelangten wir in den Kreuzgang, der den atriumähnlichen Innenraum des Klosters umgibt. Den kleinen Innenhof ziert seit 1993 ein Klosterbrunnen. Er erinnert die Besucher daran, dass Gott die Quelle von Glück und Gnade ist. Den klostereigenen Garten mussten wir etwas schneller durchschreiten, da sich ein paar Regentropfen nach Näfels verirrten. Aus dem Gartenhaus, das früher eine Grümpel-Kammer war, wurde ein schöner Raum für Gottesdienste und Gebete errichtet. Wir durften auch einen Blick in die hauseigene Bibliothek werfen und gelangten danach in das Refektorium, wo uns feine Kuchen, Kaffee und allerlei andere Getränke erwarteten.

Herzlichen Dank für die Eindrücke, die wir bei diesem Klosterbesuch vom Leben der Franziskaner mitnehmen durften.